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Funkfrequenzen und Frequenzneuordnung

Über die neuerliche Entwicklung der Funkfrequenzen und die Maßnahmen der Bundesnetzagentur

Viele Kunden waren in letzter Zeit sehr verunsichert, weil die Bundesnetzagentur erneut eine Umwidmung, bzw. Neuverteilung der Funkfrequenzen vorgenommen hat. Nach der Umwidmung 2010, bei der die Frequenzen 790 MHz bis 862 MHz versteigert wurden, kam es im April 2015 wiederum zu einer Frequenzneuordnung.

Betroffen sind nun die Frequenzen 694-790 MHz, d.h. genau die Frequenzen, die die Bundesnetzagentur erst 2010 für Nutzer von Funkmikrofonen freigegeben, bzw. empfohlen hat. Funkmikrofone, die im Bereich 790-862 MHZ liegen, dürfen mit Ausnahme der Mittenlücke 823-832 MHz ab 31.12.2015 nicht mehr eingesetzt werden!

Was können Sie als Kunde und Nutzer künftig einsetzen und was nicht?

Zulassungsfrei und weiterhin verwendbar sind die Frequenzen 863-865 MHz, sowie 823-832 MHz (die sog. Mittenlücke). Anmeldepflichtig sind die Frequenzen 470-690 MHz. Diese Frequenzen müssen bei der Bundesnetzagentur angemeldet werden. Hier wird eine einmalige Anmeldegebühr von € 115,- erhoben, sowie eine jährliche Nutzungsgebühr in Höhe von € 12,-.

Neu ist die Mittenlücke im Bereich 733-758 MHz, diese ist momentan noch anmeldepflichtig, wird aber als zusätzliche Mittenlücke bald kostenfrei sein. Der Grund für die Umwidmung ist der Aufbau eines flächendeckenden LTE-Netzes in Deutschland. Momentan senden diese im Bereich 791-821 MHz und 832-862 MHz. Aktuell werden zusätzlich die 700er Frequenzen versteigert, mit Ausnahme der neuen Mittenlücke 733-758 MHz.

Kunden, die von uns Mikrofonsysteme im Bereich 694-790 MHz bezogen haben, können leicht in die neue Mittenlücke ausweichen, da alle unsere Funksysteme auch Frequenzen aus diesem Bereich implementiert haben. Bei Störungen können Sie mit uns Kontakt aufnehmen, wir stellen Ihnen gerne eine neue Frequenz ein.

Wenn Sie bei Klein Beschallungs-und Kirchentechnik ein Funkmikrofonsystem kaufen, können Sie sicher sein, daß Sie auch künftig ohne Störungen und in den meisten Fällen lizenzfrei senden dürfen.

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